Essen mit Genuss: Abnehmen ohne Frust

Ernährungs-Experten sind sich einig: Zu einer gelungenen Diät gehört ein abwechslungsreicher Speiseplan, der dem Organismus alle nötigen Nährstoffe liefert. Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit einer kohlenhydratarmen Schlankheitskur, vor allem muss der Körper bei dieser Form der diätischen Ernährung nicht hungern. Es stehen vielfältige Lebensmittel zur Verfügung, die auch in großen Mengen gegessen werden dürfen. Für einen maximalen Diäterfolg können Sie aber auch die einzelnen Portionen rationieren. Essen Sie viele kleine Mahlzeiten am Tag, anstatt drei großer, kann sich ein gedehnter Magen rasch verkleinern. So kommt es bereits nach etwa zwei Wochen zu einem deutlich selteneren Hungergefühl, es passt schlichtweg nicht mehr so viel Nahrung in den Magen. Die Folge: Der Körper meldet schneller ein Sättigungsgefühl.

Lecker essen ohne Kohlenhydrate

Das Besondere an einer Low Carb Diät ist, dass Fette in jeder beliebigen Menge gegessen werden dürfen. Es spricht also nichts dagegen, eine leckere Bratwurst vom Grill zu essen. Auch drei oder vier dürfen es sein, denn das Fett aus der Wurst kann vom Körper nicht aufgenommen werden, solange Sie auf Kohlenhydrate weitgehend verzichten. Die Bratwurst schlägt also so lange nicht auf die Hüften, wie Sie auf Brot, Brötchen, Nudelsalat oder Kartoffelsalat als Beilage verzichten. Stattdessen können Sie Pilze grillen, Spargel oder Auberginen. Spargel darf auch ruhig dick mit Speck umwickelt werden, der beim Grillen herrlich knusprig wird und den Spargel saftig und zart hält. Mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Basilikum sorgen Sie für abwechslungsreiche Aromen, was zu einem zusätzlichen Genuss beim Essen beiträgt.

Fett ja, Zucker nein

Auch bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung sollten Sie sparsam mit Zucker umgehen. In vielen Früchten kommt Zucker auf natürliche Weise vor, dazu zählen Fructose (Fruchtzucker) oder Traubenzucker. Auch ohne mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate kann Zucker sofort vom Organismus verstoffwechselt werden. Wird mehr Energie in Form von Zucker zugeführt als nötig, bildet der Körper Fettpölsterchen und speichert auf diese Weise Energiereserven. Das ist ein überaus praktischer Mechanismus und in Zeiten von Nahrungsmittelknappheit durchaus sinnvoll. Bei einer Schlankheitskur sollen aber keine Fettzellen produziert, sondern vorhandenes Fettgewebe möglichst rasch abgebaut werden. Lesen Sie hier alles Wissenswerte rund um fettreiche, zuckerfreie Ernährung im umfangreichen Diätplan vom Experten.

Was ist Zucker?

Die Industrie geht kreativ mit dem Begriff Zucker um. Als „ohne Zusatz von Zucker“ dürfen auch Lebensmittel deklariert werden, in denen Früchte verarbeitet worden sind, die von Natur aus einen hohen Zuckeranteil besitzen. Dies sind die gängigsten Bezeichnungen für Zucker in Lebensmitteln:

– Glukose

– Sirup

– Laktose oder Milchzucker

– Saccharose

– Dextrose beziehungsweise Traubenzucker

– Maltodextrin

Besonders tückisch und irreführend sind Bezeichnungen wie „Gerstenmalzextrakt“, welches nicht auf den ersten Blick erkennen lässt, dass es sich hier um Zucker handelt. Diese Form des Zuckers wird aus Getreide gewonnen. Bei „Malzextrakt“ handelt es sich um Maltose, welches ein aus Stärke gewonnener Zucker ist. Auch in Fruchtsirup oder den unterschiedlichen Dicksäften sind große Mengen hoch konzentrierter Zucker enthalten.

Abnehmen im Schlaf

Die Logik dahinter ist eigentlich ganz einfach: Während Sie schlafen, essen Sie nicht. Nehmen Sie keine Energie in Form von Kalorien oder Zucker zu sich, können Sie auch nicht zunehmen. Während der nächtlichen Erholungsphase finden umfangreiche Regenerationsprozesse im Körper statt. Ist die hierfür benötigte Energie aufgebraucht, werden die Fettpölsterchen angegriffen. Diese haben in Zeiten erhöhter Kalorien- und Zuckerzufuhr die nicht benötigten Mengen an Energie gespeichert. Es kann für den Organismus wohltuend sein, zeitweise zu fasten. Anders als beim Heilfasten, bei dem vollständig auf die Nahrungsaufnahme verzichtet wird, wird beim stundenweisen Fasten darauf geachtet, für etwa 12 Stunden an jedem Tag nichts zu essen.

Ein entsprechender Tagesablauf könnte also so aussehen, dass nach dem Aufwachen eine Mahlzeit ohne Kohlenhydrate und mit möglichst wenig Zucker zu sich genommen wird. Es ist wichtig, viel Wasser oder ungesüßte Früchte- und Kräutertees zu trinken, damit der Körper nicht austrocknet. Zum Mittag gibt es dann eine warme Mahlzeit, zum Beispiel Hähnchenfleisch mit angedünsteten Tomaten und einer milchfreien Soße. Nachmittags kann noch ein Salat gegessen werden, dann wird ab etwa 18 Uhr weder getrunken noch gegessen. Die nächste Mahlzeit stellt das Frühstück des nächsten Tages dar, zu dem auch Kaffee getrunken werden darf. Dieses zeitweise Fasten belastet den Körper nicht so sehr wie der vollständige Verzicht auf Nahrung und sorgt für eine sanfte aber effiziente Entschlackung.