Gefahren in der Schwangerschaft – worauf man achten muss

Schwangerschaft heißt, ein Lebewesen in sich zu tragen. Zwei Menschen, die neun Monate direkt miteinander verbunden sind. Eine werdende Mutter muss daher ganz besonders vorsichtig sein, denn vieles kann sich direkt auf das Kind auswirken und im schlimmsten Fall die Entwicklung beeinträchtigen. Bei einigen Dingen weiß man heute sehr gut Bescheid, etwa, dass in der Schwangerschaft möglichst auf das Rauchen und den Alkoholkonsum verzichtet werden sollte. Besonders letzterer führt zu schweren Beeinträchtigungen, wie etwa das FAS, das Fetale Alkoholsyndrom. Doch das allein ist noch nicht alles, was an Gefahren in der Schwangerschaft lauern kann.

Besondere Vorsicht bei der Ernährung

Zwar nicht so gefährlich wie der Alkohol, aber dennoch nicht zu unterschätzen, ist Zucker. Schwangerschaftsdiabetes kann für das Kind kurzfristige und langfristige Folgen haben. Zunächst ist auch der Blutzuckerspiegel des ungeborenen Kindes erhöht, was zu schnellerer Gewichtszunahme führen kann und damit zu Komplikationen bei der Geburt. Nach der Geburt fällt der Zuckerspiegel durch die getrennte Nabelschnur rasant ab. Hier muss also besonders achtsam geschaut werden. Zu den Folgen der Schwangerschaftsdiabetes gehört auch das erhöhte Risiko des Kindes selbst Diabetes zu kriegen und an Übergewicht zu leiden. Gesunde Ernährung und ausreichend körperliche Betätigung müssen daher nach der Geburt gewährleistet werden.

Ruhig angehen lassen

Eine unterschätzte Gefahr ist auch der Stress. Das Kind merkt diesen Stress und das kann nicht gut sein. Während der Schwangerschaft sollte man alles also in Ruhe angehen und versuchen Streitigkeiten, Stress und Unruhe zu verhindern. Beruhigende Musik, Meditation, Spaziergänge und ausreichend Schlaf und Ruhe sind daher ganz wichtig. Mütter sind seit 2018 durch das sogenannte Mutterschutzgesetz besonders geschützt. Vor und nach der Geburt können werdende Mütter es also entspannt angehen lassen, ohne Angst vor einer Kündigung haben zu müssen. Auch eine Elternzeit kann beantragt werden, die ebenfalls zu einer entspannteren Zeit vor und nach der Geburt führen kann.