Sicher durch die Krise – die passende Schutzmaske finden

Was wir bisher nur aus Asien kannten, wird nun auch hierzulande Alltag. Die Maskenpflicht, welche die Regierung im Rahmen der Corona Pandemie ausgesprochen hat, macht den Mundschutz nun zu einem notwendigen Accessoire. Neben Einweghandschuhen und Kontaktbeschränkungen gehört das Bedecken von Mund und Nase jetzt einfach dazu.

Das Nutzen einer Mund Nasen Bedeckung soll den Träger in alltäglichen Situationen vor einer Infektion mit COVID-19 schützen. Doch Atemschutz ist nicht gleich Atemschutz. Zahlreiche Modelle gibt es auch dem Markt. Wer aus dem medizinischen Bereich stammt und mit einer Schutzmaske Erfahrung hat, weiß in der Regel, worauf man dabei achten muss. Doch auch für Laien in diesem Bereich ist es nun wichtig, sich zu informieren, um sich erfolgreich vor einer Ansteckung mit Corona zu schützen.

So funktionieren Atemschutzmasken

Die grundlegende Idee eines Mundschutzes ist es, den Träger vor einer Tröpfcheninfektion zu bewahren. Wer unwissentlich einen Virus in sich trägt und sich in öffentlichen Räumen wie Bussen oder Geschäften aufhält, kann nicht immer garantieren, keine Viren an andere abzugeben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jeder Bürger in solchen Situationen eine Mund Nasen Bedeckung trägt. Sollten Viren in kleinen Speicherpartikeln in der Luft zirkulieren, verhindern die Masken, dass Menschen im gleichen Raum diese Partikel einatmen. So soll die hohe Ansteckungsgefahr des Corona Virus erfolgreich verringert werden.

Während Baumwollmasken, die viele Menschen jetzt nutzen, hauptsächlich den Träger schützen, können medizinische Masken mit Filterfunktion gemäß FFP2 oder FFP3 auch andere Menschen schützen, indem sie die Luft filtern, die der Träger ausatmet.

Unterschiede zwischen medizinischen Atemschützen und Baumwollmasken

Medizinische Schutzmasken werden auch gerne Operationsmasken genannt. Dies liegt daran, dass sie meist in Krankenhäusern verwendet werden, wenn das Personal am Patienten arbeitet. Um sich selbst und andere Patienten vor einer Querinfektion zu bewahren, tragen die Mitarbeiter Masken mit Filterfunktion. Häufig sind das die weißen oder grünen Masken, die entweder mit Hilfe eines Vliesstoffes in der Mitte oder durch eine spezielle Faltung Viren aus der Luft herausfiltern können.

Doch im Umgang mit hochinfektiösen Corona Patienten reicht eine herkömmliche Maske nicht aus. Um sicherzugehen, dass keine Übertragung des gefährlichen Virus stattfindet, muss Krankenhauspersonal auf Mundschutzmasken mit speziellen Filtersystemen zurückgreifen. Die FFP2- und FFP3-Masken verfügen über ein Ventil, das auch die Ausatem-Luft des Trägers filtert und somit keine eventuellen Erreger des Trägers übertragen kann. Zudem schützen die Corona-Masken auch vor Giftstoffen in der Luft und sind deshalb für den Katastrophenfall gedacht.

In den letzten Monaten gab es, was Schutzausrüstung für Krankenhaus- und Pflegepersonal betrifft, schwere Lieferengpässe. Durch alternative Beschaffungswege hat sich die Situation zwar gebessert, aber dennoch sollten medizinische Atemschutzmasken dennoch Mitarbeitern im Gesundheitswesen vorbehalten sein. Für die Arbeit am Patienten sind diese Masken derzeit unerlässlich.

Baumwollmasken hingegen schützen hauptsächlich den Träger der Maske. Das Prinzip der Solidarität im Kampf gegen Corona und die Maskenpflicht sorgen dafür, dass jede Person sich in öffentlichen Räumen selbst schützt, was bei der richtigen Handhabung eines Mundschutzes auch sehr effektiv ist. Allergiker oder chronische kranke Menschen, die der Risikogruppe angehören, sollten aber dennoch das Tragen einer medizinischen Einwegmaske

Medizinische Masken nennt man in der Fachsprache MNS, also Mund Nasen Schutz, während die Masken für Privatpersonen in der Regel als MNB, Mund Nasen Bedeckung, bezeichnet werden.

Die richtige Handhabung einer Schutzmaske

Bisher waren Mundschutzmasken nur Bestandteil von Pflegeberufen. Während Krankenschwester oder Ärzte den richtigen Umgang mit einer Maske in der Ausbildung gelernt haben, wissen andere Menschen nicht viel darüber und sind nachlässig, was die richtige Nutzung angeht.

Doch es ist essentiell für den Schutz vor einer Ansteckung mit Corona, dass die Maske korrekt verwendet wird.

Regelmäßiges Waschen

Nach jedem Gebrauch sollte man die Schutzmaske in einem verschließbaren Plastikbeutel verstauen und sie daheim bei 60 Grad oder mehr waschen. Nur so werden Viren und Bakterien im Stoff abgetötet.

Richtiges Anziehen

Beim Anlegen der Maske ist darauf zu achten, dass man nur die Bänder, nicht die Bedeckung selbst berührt. Zudem sollte der Mundschutz ordentlich über Mund und Nase abschließen. Bei Durchfeuchtung muss die Maske gewechselt werden.